unser Bazou


Makubenga BAZOU Bahati 

(Swahili: Regenbogen ~ mein Glück)

*18.12.2012

Vater: Baganda WAZIRI wa Moyo

Mutter: Ndoki CAYA Mandi  


Nach dem so frühen, plötzlichen und grausamen Tod unseres geliebten ersten Ridgeback Ekundayo im Februar 2013 sorgte die kaum auszuhaltende entsetzliche Trauer über den Verlust unseres geliebten, stolzen Hundes dafür, dass wir uns grundsätzlich dafür entschieden, immer mit Hunden leben zu wollen. Hatten wir uns aber erst einmal für Abwarten entschieden, so führte uns mein Blick in die Züchterlisten des VDH doch ziemlich rasch zu "Herrn Blau", einem kleinen, an die Züchterin zurückgegebenen moppeligen Rüden von 11 Wochen. Nein, was war der süß. Ich spürte damals förmlich schon nur beim Anblick seines Fotos seinen kleinen Speckbauch unter meinen Lippen. Und wie das dann so geht, nur mal kurz anrufen wollen, vielleicht ist er ja auch schon weg, und dann nur mal kurz hinfahren, nur mal kurz anschauen, nur mal so ... und "nur mal so" saß Herr Blau dann am Abend, nach sehr eindringlicher Prüfung unserer Person durch die Züchterfamilie, mit mir auf dem Rücksitz in unserem Auto auf dem Weg in sein neues Zuhause nach Köln. Ein kleines spaßiges, selbstbewusstes Kerlchen stapfte unternehmungslustig auf dicken Pfoten und mit noch leicht ungelenken langen Beinen in unser Haus. Er, der gnadenlose Eroberer, nahm seinen Kampf mit unserem immer wieder aufbrechenden Trauerschmerz auf, drang ungebremst bis tief in unsere Herzen vor ... bis zum heutigen Tag. Bazou ist ein Segen, ein imposanter, nicht sehr abwartend-zärtlicher, dafür aber ungestüm-liebevoller Löwenjäger, vor Kraft strotzend und sehr verspielt, der immer Nähe sucht, seine Familie liebt und den wir jede Minute sehr dankbar genießen. Er ist hinreißend, wenn er seinen Trotzkopf überlegend zur Seite neigt, hin und her wiegt, und zum Knutschen, wenn er sich nach Bedenkzeit immer wieder verlässlich unseren Überlegungen anschließt. Er liebt und verehrt seine Chianga und bietet uns einzigartig begeisternde Einblicke ins Hundegemüt, auch wenn er gutmütig und um Eintracht bemüht alles über sich ergehen lässt, was Chianga so „anordnet“. Er ist eine „Seele von Mensch“, die sich mit uns überall wohl fühlt, sich seiner immensen unbändigen Kraft nicht bewusst ist und stürmisch-verträglich das Spielen mit Artgenossen liebt. Wir sind unendlich stolz auf unser Bazüschen.